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Leserbrief TAH Sonnabend, 01. Oktober 2011

Geht so Demokratie, oder geht es auch anders?

Vor der Zusammenlegung der Samtgemeinde Polle mit Bodenwerder wurden die Bürger nicht danach gefragt, ob sie mit einer Zusammenlegung der Gemeinden einverstanden sind. Dieses wurde nur durch die zuständigen Gremien auf Gemeindeebene beschlossen. Ob dieses zum derzeitigen Zeitpunkt so dringend notwendig war, entzieht sich meiner Kenntnis.

Dass die ehemalige Samtgemeinde Polle hierbei der Verlierer sein wird, ist vermutlich nicht nur meine Meinung. Zur Zeit gelingt es der Führung der neuen Samtgemeinde noch, die Auswirkungen für die ehemalige Samtgemeinde Polle in Grenzen zu halten. Hier ist die Regelung für die Nutzung des Hallenbades und des Freibades als positiv zu bewerten. Die Zukunft aber wird es zeigen, dass jeder Zusammenschluss von Gemeinden oder auch von Landkreisen, der inzwischen angedacht wird, nur zum Nachteil der Bürger sein wird. Ist es nicht sinnvoll, den Bürger über derartige Vorhaben mit entscheiden zu lassen? Aber ich bin mir sicher, dass meine Meinung mit dem Argument der Sparzwänge vom Tisch gefegt wird. Ob diese Fusionen jedoch den gewünschten Erfolg haben, bleibt in Frage gestellt.

Der letzte Gemeinderat von Polle scheint von dem Ausgang der Wahlen ziemlich überrascht zu sein! Die Vermutung liegt nahe, dass die Bürger Polles mit der Arbeit des Rates nicht einverstanden waren, was allerdings nicht nur auf Ziegenfarm und Abwasser allein zurückzuführen ist. Es ist wahrscheinlich nur die Art und Weise, wie der Rat vorgegangen ist.

Dem neuen Gemeinderat von Polle wünsche ich ein gutes Händchen für die anstehenden Aufgaben. Eine vernünftige Mitarbeit durch den Rest des alten Rates ist wünschenswert. Schon bei der anstehenden Wahl zum Bürgermeister sollte man dem Bürgerwunsch entsprechen.

Wozu Parteigeplänkel? Die Parteien werden schlicht überbewertet und sollten bei Entscheidungen nur eine absolute Nebenrolle spielen. Die Mitsprache für alle wichtigen Entscheidungen sollte nur dem Bürger überlassen werden. Wir hätten wesentlich weniger Probleme, wenn dieses in der Vergangenheit schon passiert wäre. Es gäbe noch die DM, und über den Eurorettungsschirm könnten wir nur lachen. Nur unfähigen Politikern, die von der Finanzwelt wie Marionetten gelenkt werden, ist dieses zu verdanken. Es sind unsere Volksvertreter. Auf allen Ebenen sollten sie nur das Wohl des Bürgers im Auge behalten. Die Wahlbeteiligungen an allen Wahlen sollte genug Denkanstoß sein. Mehr Mitbestimmung im Ort und auf allen Ebenen darüber hinaus würde mehr Akzeptanz bedeuten. Eine Bevormundung durch die Politik ist das letzte, was wir gebrauchen können.

Fredi Bitterberg, Polle
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Die Präsentation zur "Abwassertransportleitung Brevörde - Holzminden", die in der öffentlichen Sitzung des Fachausschusses Bauen und Umwelt des Landkreises Holzminden am 19.04.2012 vorgestellt wurde, hat der WVIW auf seinen Webseiten veröffentlicht unter http://wviw.de/aktuelles

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