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Christian Meyer wurde einstimmig von den Grünen als Landtagskandidat gewählt. Rechts gratuliert Vorstandssprecherin Annette Kusak mit einem Blumenstrauß

Grüne Mitglieder nominieren den Vize-Chef der Landtagsfraktion wieder für den Wahlkreis Holzminden In einer gut besuchten Wahlversammlung  der Grünen im Landkreis Holzminden wurde der stellvertretende Vorsitzende der Landtagsfraktion Christian Meyer jetzt wieder als Kandidat für den Landtag gewählt. Der 36jährige Diplom-Sozialwirt aus Holzminden bekam bei der Urwahl alle Stimmen der anwesenden Mitglieder. Die beiden Kreisvorstandssprecher Annette Kusak und Georg Petau freuten sich über die Wahl und die guten Aussichten für Meyer über der Landesliste auch zukünftig den Landkreis Holzminden in Hannover vertreten zu können. „Mit Christian Meyer haben wir einen leidenschaftlichen Kämpfer für Bürgernähe, Umwelt und soziale Gerechtigkeit, der aber auch offen für andere Meinungen ist und die Möglichkeit zum Konsens sucht. Ihm geht es eindeutig um die Sache und die Problemlösung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger. Er wird auch in Zukunft für den Wahlkreis Holzminden und ökologische und soziale Perspektiven für die Region eintreten“, so Kusak. 

Christian Meyer hatte in seiner Bewerbung für einen grünen Politikwechsel bei der Landtagswahl am 20. Januar 2013 in Niedersachsen geworben: „Energiewende, Soziale Gerechtigkeit und eine neue Politik für den ländlichen Raum sind bei der Regierung McAllister nicht in guten Händen. Unsere Region wird vernachlässigt und die Abwanderung insbesondere durch ein ungerechtes Schulsystem weiter befördert.“

Die Grünen warnten vor einer zwangsweisen Auflösung des Landkreises Holzminden, sollten CDU und FDP wieder die Mehrheit erlangen, wonach es nach Umfragen nicht aussieht. „Im neuen Demographiekonzept der Landesregierung, das Innenminister Schünemann vorgestellt hat, werden für 2013 ganz klar Zwangsfusionen von Landkreisen angekündigt. Das werden wir Grüne im Sinne von Bürgernähe und Perspektiven für die Fläche nicht mitmachen. Bei der Landtagswahl geht es daher auch um den Erhalt des Landkreises Holzminden, das Selbstbestimmungsrecht der Kommunen und das Ende der Vernachlässigung der Fläche“, sagte Meyer, der auch Mitglied der Programmkommission der Grünen auf Landesebene ist.

Die Grünen fordern auch in anderen Bereichen mehr Bürgernähe. So soll der Elternwille bei der Errichtung von Schulformen maßgebend sein. „Dazu gehört der Erhalt des Gymnasiums in Holzminden genauso wie die Möglichkeit für kleine Gesamtschulen zum Erhalt der Schulstandorte in der Fläche“, so Meyer.

Beim Atomausstieg und den Erneuerbaren Energien müsse Niedersachsen vorankommen. Davon könne der Kreis Holzminden nur profitieren. „Wir wollen die schnelle Abschaltung des Atomkraftwerks in Grohnde und eine Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien“, forderte Meyer.  Auch die Versalzung der Weser durch das Unternehmen K+S müsse beendet werden. „Die jetzige Landesregierung hat nur geredet, aber nichts getan für eine saubere Weser. Das werden wir durch Umsetzung der Beschlüsse des Runden Tisches ändern“, sagte der Landtagskandidat, der in seiner Fraktion auch Sprecher für Naturschutz, ländlichen Raum, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist.

Meyer beantwortete ausführlich Fragen der Mitglieder zu seiner Haltung zur Massentierhaltung, zur Schuldenbremse und möglichen Koalitionspartnern. „Wir wollen eine bäuerliche Landwirtschaft, mehr Verbraucherschutz und keine Tierfabriken auf dem Rücken der Bevölkerung. Außerdem wollen wir Investitionen in gute Schulen, Krippen und Kindergartenplätze. Bildung darf nicht dem Sparzwang zum Opfer fallen. Würden die Sparpläne von CDU und FDP für ein Ende der Neuverschuldung im Jahr 2016/2017 Wirklichkeit, müssten bei  zwei Milliarden Landesdefizit 40.000 Lehrer oder Polizisten entlassen werden. Das kann niemand verantworten. Ohne Verbesserung der Einnahmen etwa durch Wiedereinführung der Vermögenssteuer werden wir keine nachhaltige Politik betreiben können”, so Meyer.

In der Koalitionsfrage bekannte er sich klar zu Rot-Grün mit starken Grünen. “Unser Wahlziel ist die vollständige Ablösung der unfähigen und unsozialen schwarz-gelben Landesregierung. Nach aktuellen Umfragen ist das in Niedersachsen bei Ausscheiden der FDP und Linken auch gut erreichbar. Eine Koalition mit einer CDU, die für Wulff-Filz, ein Atomklo in Gorleben, Tierfabriken, inhumane Abschiebungen, rechtspopulistische Tendenzen, Studiengebühren und Schulpolitik gegen den Elternwillen steht, schließe ich aus. Da kann man bei uns in Niedersachsen sicher sein“, sagte Meyer auch als Vize-Chef der Landtagsfraktion. „Bei der SPD kann man sich nicht so sicher sein, ob sie am Ende nicht doch eine Große Koalition macht und McAllister stützt, falls die Piraten und Linken zu viele Stimmen bekommen und eine rot-grüne Mehrheit verhindern. Wer eine andere Landesregierung und einen grundlegenden Politikwechsel sicher will, muss daher bei dieser  Landtagswahl Grün wählen“, sagte Meyer, der sich auch im Wahlkreis eine rot-grüne Mehrheit bei den Stimmen wünscht, wie dies bei den Kommunalwahlen erreicht wurde.

Mit 100 Prozent der Stimmen ohne Nein-Stimmen und Enthaltungen wurde Christian Meyer schließlich in geheimer Wahl von den Grünen Mitgliedern im Landkreis Holzminden gewählt. Als Delegierte für den Landesparteitag zur Listenaufstellung wurden Brigitte Limburg und Peter Ruhwedel gewählt.

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